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Newsletter Archiv 2008: Juni

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Juni 2008 - Morgana Castle Newsletter


Hier können Sie noch einmal in aller Ruhe den Morgana Castle Internet Marketing Newsletter aus dem Monat Juni 2008 lesen. Wenn Sie regelmäßig (einmal im Monat) über Internet Marketing Themen informiert werden möchten, dann abonnieren Sie unseren Newsletter.







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Internet-Marketing Newsletter
Ausgabe 06/08

47 Tipps für die Suchmaschinenoptimierung

Sehr geehrter Newsletter-Abonnement,

es freut uns, dass Sie auch unseren zweiten Internet-Marketing Newsletter lesen. Die Feiertage im Mai haben wir hinter uns gelassen. Wir hoffen, Sie konnten sie genießen. In der Zwischenzeit ist wieder einiges passiert, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Viel Spaß beim Stöbern.

Haben Sie Fragen, Anregungen, Lob oder gefällt Ihnen etwas nicht? Dann lassen Sie es uns wissen - schreiben uns.

Das sind die Themen in unserem heutigen Neswletter:



 


47 Tipps für die Suchmaschinenoptimierung
von Birger Friedrichs (friedrichs@morgana.de)

Erste Schritte zur Suchmaschinenoptimierung sind wahrlich kein Hexenwerk, bedeuten aber Aufwand. Allerdings gibt es ein paar Dinge zu beachten, welche vielleicht nie berücksichtigt wurden oder unter den Tisch gefallen sind. Auf Seokratie wurden 47 Tipps für die Suchmaschinenoptimierung niedergeschrieben. Natürlich geben solche Listen nur Anhaltspunkte und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Trotzdem möchte ich hier nochmal einige wichtige Punkte aufgreifen, da wir dazu öfters Fragen von unseren Kunden bekommen.

Punkt 43: Optimiere die Title-Tags der eigenen Seiten und stelle die wichtigen Begriffe nach vorne


Ein ganz wichtiger Punkt für die Positionierung in den Suchmaschinen ist der der HTML-Titel und (also der Text, der im Quelltext zwischen steht). Dieser sollte für jede einzelne Seite optimiert werden und sich thematisch am Inhalt der Seite orientieren. Warum? Ganz einfach: Die Suchmaschinen orientieren sich sehr stark an den Suchbegriffen im Titel und verwenden diesen Text auch als Überschrift bzw. Linktext auf den Ergebnisseiten. Ein gut gewählter Linktext kann daher zusätzliche Besucher auf die Seite schleusen oder im Gegenzug Besucher von einem Besuch auf der Seite abschrecken. Zusätzlich werden die Begriffe, welche links und somit am Anfang des Titels stehen stärker gewichtet als die weiter rechts stehenden.

Prüfen Sie doch einfach mal wie es auf Ihren Seiten aussieht: Hat jede Seite den gleichen Titel? Steht unter Umständen der Firmenname immer an erster Stelle, gefolgt von dem eigentlichen Thema der Seite? Dann am besten gleich nachbessern. :)

Punkt 2: On-Site und Off-Site Optimierung


Eine Website muss gute, also aussagekräftige Inhalte haben (dazu gehören auch die Titel, wie gerade angesprochen). Allerdings bringen die besten Inhalte nichts, wenn die Website nicht verlinkt ist. Die Erhöhung der eingehenden Links auf die Website (die so genannte Off-Site Optimierung) ist das zweite wesentliche Kriterium für die Positionierung in den Suchmaschinen. Versuchen Sie Links auf anderen Websites zu platzieren, die wiederum auf die eigene Website verweisen (Freunde, Partnerschaften, Sponsoring, Lieferanten - es gibt viele Möglichkeiten).

Punkt 4: META-Keywords haben keine Bedeutung mehr

Verschwenden Sie keine wertvolle Zeit für das Einfügen von Suchbegriffen in den sogenannten META-Keyword-Bereich einer Seite. Sie können damit die Positionierung nicht verbessern. Vor Jahren konnte man mit Keywords noch etwas erreichen. Nachdem dieser Bereich aber schnell missbraucht wurde und die Website-Betreiber ganze Keyword-Listen dort platziert haben, sind die Suchmaschinen dazu übergegangen, die META-Keywords so gut wie nicht mehr zu beachten. Sie richten keinen Schaden an, aber investieren Sie bei knapper Zeit diese lieber sinnvoll in optimierte Titel und weiteren Linkaufbau!

Natürlich könnte ich auch zu den vielen weiteren Punkten etwas schreiben, dies würde aber den Rahmen des Newsletters sprengen. :) Wenn Sie aber noch Fragen haben, dann schreiben Sie uns einfach.




Angela Merkel schaltet Google Anzeigen
von Birger Friedrichs (friedrichs@morgana.de)

Angela Merkel schaltet Google AdWords AnzeigenWas man nicht so alles im Netz findet. Diesmal bei Lennart Paulsen im Inside SEM Blog: Wie wichtig ist die Werbung auf Suchmaschinen? Die Bundesregierung hat diese Form der Werbung für sich entdeckt und wirbt unter anderem für den Begriff "Politik". Soll damit bei den Bürgern wieder mehr das Interesse für politische Themen geweckt werden?

Uns stellt sich noch die Frage: Wann entdecken Sie Google AdWords für sich als interessante Werbeform? :)




Welchen Nutzen haben Informationen über Website Besucher?
von Birger Friedrichs (friedrichs@morgana.de)

Im letzten Newsletter hatten wir ja schon die Einführung in das Thema Web Analytics und wir haben "gedroht", dass wir dieses Thema fortsetzen werden. Das möchte ich hiermit tun.

Vielen Unternehmen ist gar nicht bekannt, dass sie wertvolles Potential verschenken, wenn Sie sich nicht damit beschäftigen, was auf ihrer Website vorgeht. Ein Web Analytics Tool kann "Licht ins Dunkle" bringen. Im heutigen Newsletter möchten ich auf die gewonnenen Besucherinformationen eingehen und wie Sie diese verwenden bzw. welche Aktionen Sie daraus ableiten können.

Web Analytics Benutzer Geographisch So lässt sich zum Beispiel identifizieren, aus welchen Ländern oder aus welchen Regionen die Besucher auf Ihre Website kommen. In den Tools werden dazu gerne Kartendarstellungen verwendet, in denen die Länder und Regionen, aus denen viele Besucher kommen, farblich markiert sind. Was habe ich von dieser Information? Sie könnten durch diesen Bericht feststellen, dass Sie zusätzlich zu den Besuchern aus Ihrer Stammregion, vielleicht auch Besucher aus anderen Regionen mit Ihrer Website ansprechen. Diese Besucher haben Sie bisher noch nicht in Betracht gezogen. Das wäre eine wertvolle Information. Eventuell lohnt es sich, den Aktionsradius Ihres Unternehmens auf diese Region zu erweitern, oder für diese Besucher spezielle Angebote zu veröffentlichen. So können Sie sogar neue Kunden gewinnen.

Web Analytics BenutzerspracheVielleicht haben Sie auch einen mehrsprachigen Internetauftritt (deutsch/englisch/französisch). Jede zusätzliche Sprache erhöht den Pflegeaufwand einer Website. Durch das Web Analytics Tool stellen Sie fest, aus welchen Ländern die meisten Besucher kommen. Dabei könnte sich beispielsweise herausstellen, dass die Besucher aus Frankreich sowie Besucher mit einem französischen Internetbrowser gar nicht so zahlreich auf Ihrer Website vertreten sind. Wieder eine wichtige Information! Entweder sparen Sie sich nun eine Sprachvariante (und damit Arbeit und Zeit) oder Sie stecken zusätzlichen Aufwand hinein, um dieses Manko über die Zeit zu verbessern. Mit den Tools lässt sich der Trend wunderbar weiter verfolgen und messen.

Web Analytics BrowserauflösungAber vielleicht planen Sie auch eine Neugestaltung Ihrer Website. Von Zeit zu Zeit ist es ratsam, dem Unternehmen im Web einen neuen Anstrich zu verpassen. Dann könnten Sie sich die Frage stellen, mit welcher Bildschirmauflösung bzw. Bildschirmbreite Ihre Besucher die Website betrachten. Schließlich sollen die Besucher nicht horizontal scrollen müssen, um die Inhalte lesen zu können. Ist daher die berühmte Maximalbreite von 800 Pixeln noch gängig oder haben mittlerweile schon größere Monitore Einzug in die Büros und auf die Schreibtische gehalten? Auch hier kann ein Blick auf Statistik der letzten Monate nicht schaden. Eventuell können Sie Ihre neue Website breiter gestalten, weil nur noch höhere Bildschirmauflösungen mit mehr als 800 Pixeln in der Breite verwendet werden (oder Sie entscheiden sich ganz für ein dynamisches Website-Layout).

Wie sie sehen, lassen sich mit Web Analytics Tools und den enthaltenden Standardberichten wertvolle Aktionen für die eigene Website ableiten. Darauf kommt es an, wenn die eigene Website nicht für das Unternehmen, sondern für die Besucher verbessert werden soll.

Im nächsten Newsletter gehen wir dann näher auf das Thema ein: "Woher bzw. wie kommen die Besucher auf meine Website?" Seien sie gespannt! :) Wenn Sie bisher Fragen zu dem Thema haben, stellen Sie diese doch einfach an uns.




Kaspersky kürt Viren-Gewinner 2007
von Dirk Meyer (meyer@morgana.de)

Auch Viren können ähnlich einer Oscar-Premiere kategorisiert und ausgezeichnet werden. Dieses hat Kaspersky Lab auch in diesem Jahr wieder vorgenommen. Allein 10 verschiedene Kategorien konnten dabei belegt werden. Einige der "Kandidaten" sind aus der Presse gut bekannt, und wehe dem, der die persönliche Bekanntschaft machen durfte.

Und die Gewinner sind ...

1. "Gierigster Schädling im Bank-Bereich"
Eine Modifikation von Trojan-Spy.Win32.Delf.qg steht in dieser Kategorie ganz oben. Sie richtete sich gegen die Kunden von insgesamt 147 Banken gleichzeitig. Der Virus konnte durch letztendlich durch seine Zielgruppenorientierung überzeugen.

2. "Gierigster Schädling für elektronische Geldsysteme"
Mit einem Befall von vier elektronischen Geldsystemen konnte sich im zurückliegenden Jahr Trojan-PSW.Win32.VB.kq gegen seine Konkurrenten durchsetzen.

3. "Gierigster Schädling für Key Cards"
Trojan-Spy.Win32.Banker.ciy hat gleich fünf elektronische Geldkartensysteme angegriffen und kann sich damit als Negativbeispiel in dieser Kategorie behaupten.

4. "Bestversteckter Schädling"
Trojan-Downloader.Win32.Delf.ain war zwölffach von verschiedenen Komprimierungsprogrammen gepackt und versteckte sich damit mit weit größerem Aufwand als die Konkurrenz. Auch diese intensive Vorbereitung der Macher soll belohnt werden.

5. "Kleinster Schädling"
Mit einer Größe von gerade einmal 9 Byte konnte sich im letzten Jahr Trojan.DOS.DiskEraser.b als der Allerkleinste behaupten. Ungeachtet dessen war er in der Lage, komplette Festplatteninhalte zu vernichten.

6. "Größter Schädling"
Größter Verschwender von Speicherplatz wurde in der Jahresbilanz eine der Modifikationen von Trojan.Win32.KillFiles.mb, deren Größe gewaltige 743 MB betrug.

7. "Feindseligster Schädling"
Das Programm, das sich am heftigsten gegen Schutzsoftware wehrte, war Backdoor.Win32.Aebot.e Er vollzog sein Vernichtungswerk auf vielfältige Weise: im Speicher, durch Abbruch des Services und Blockierung der Updates sowie durch die Zerstörung unterschiedlicher Firewalls, Werkzeuge des System-Monitoring und Antivirenprodukten und vielem mehr.

8. "Im E-Mail-Traffic am weitesten verbreiteter Schädling"
Wie zu erwarten, nimmt die Spitzenposition dieser Kategorie der alte Bekannte Email-Worm.Win32.Netsky.q ein. Seine Präsenz im schädlichen Traffic betrug durchschnittlich 15 Prozent.

9. "Am weitesten verbreitete Familie unter den Trojanern"
Die Familie mit dem größten Verbreitungsgrad war 2007 Trojan-Downloader.Win32.Agent. Mit 6.474 vormals nicht bekannten Modifikationen schlug sie die Konkurrenz um Längen.

10. "Am weitesten verbreitete Familie unter Viren und Würmern": Email-Worm.Win32.Zhelatin hat sich 2007 mit 1.103 Modifikationen weltweit am stärksten verbreitet.

Sie möchten mehr über das Thema Internetsicherheit erfahren? Dann schreiben Sie uns.

 
 
 
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