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Newsletter Archiv 2008: Juli

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Juli 2008 - Morgana Castle Newsletter


Hier können Sie noch einmal in aller Ruhe den Morgana Castle Internet Marketing Newsletter aus dem Monat Juli 2008 lesen. Wenn Sie regelmäßig (einmal im Monat) über Internet Marketing Themen informiert werden möchten, dann abonnieren Sie unseren Newsletter.







Morgana Castle Logo

Internet-Marketing Newsletter
Ausgabe 07/08

Bedrohen Wikis die Macht von Managern?

Sehr geehrter Newsletter-Abonnement,

die Europameisterschaft ist zu Ende (Deutschland immerhin Vize-Meister) - also genau die richtige Zeit für unseren Internet Marketing Newsletter. Bevor wir mit unseren Themen starten noch etwas in eigener Sache.

Leider wurden in unserem letzten Newsletter die Bilder nicht richtig ausgeliefert. Es scheint aber niemandem aufgefallen zu sein oder der Newsletter wurde gar nicht gelesen.? Zumindest ist keine Beschwerde bei uns eingegangen. Diesmal soll es mit den Bildern aber klappen. Viel Spaß beim Lesen!

Wenn Sie Fragen, Anregungen, Lob oder Kritik haben (z.B. keine Bilder im Newsletter ;), dann lassen Sie es uns wissen und schreiben Sie uns.

Das sind die Themen in unserem heutigen Neswletter:



 


Bedrohen Wikis die Macht von Managern?
von Cornelia Kohlhofer (kohlhofer@morgana.de)

Neulich bin ich auf einen interessanten Artikel im Manager Magazin gestoßen, der sich mit einem nicht zu verachteten 'Wieder' von Firmen-Wikis beschäftigt (das größte Wiki Wikipedia definiert: "Ein Wiki [...] ist eine Software und Sammlung von Webseiten, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern meist auch direkt online geändert werden können"). Es gibt sehr viele Gründe, welche FÜR ein Wiki sprechen und ja an dieser Stelle sei erwähnt, dass ich ein Befürworter von Wikis bin, wenn Sie ins Unternehmen und zur Unternehmensstruktur passen. Und da sind wir auch schon beim vermeintlichen WIEDER.

Laut der Beratungs- und Marktforschungsfirma Gartner werden allein in den USA bis zum Jahr 2009 mehr als die Hälfte aller Unternehmen ein WIKI haben. Aber nicht, weil die Geschäftsführung sich bewusst dafür entschieden hat, sondern weil Mitarbeiter selbst mittlerweile Wikis aufbauen. Über ein Wiki können Informationen einfach, schnell und zentral verbreitet und auch Probleme "ohne Hilfe von oben" gelöst werden. Dadurch kann es zu Hierarchiebrüchen kommen. In großen Unternehmen eine nicht ganz einfache Angelegenheit. Wenn die Hierarchie flacher wird, Mitarbeiter plötzlich auf "Augenhöhe" mit einem Vorgesetzten stehen, befürchten viele Manager, dass der gebotene Respekt verloren geht oder Kompetenzen in Frage gestellt werden. Das wiederum kann zu entscheidendem Einfluss führen, Inhalte zu kontrollieren und zu steuern, was aber die Authenzität und Dynamik eines Wikis bremst.

Ein Wiki bietet Transparenz, da alle Beiträge von jedem gelesen und bearbeitet werden können (ein großer Nutzen für Unternehmen, da Arbeitsweisen, Fehler oder Misstände aufgedeckt werden können und Abläufe durch eine zentrale Informationsquelle verbessert werden können), allerdings nur, wenn sich Mitarbeiter mit dieser Offenlegung wohl fühlen und nicht den Arbeitsplatz in Gefahr sehen. Wenn sich die Führungsrige weitgehenst raushält und der Plattform Wiki die Chance lässt, sich zu entwickeln, kann ein Wiki einen unglaublichen Mehrwert bieten, wie auch das Paradebeispiel Wikipedia zeigt. Jimmy Wales (Gründer der Enzyklopädie Wikipedia) hält sich beispielsweise aus der Tagesarbeit heraus. Und ist der Meinung, dass Führungskräfte mitwirken sollten aber nicht digtieren. Durch dieses Vertrauen kann das WIEDER dann schnell zu einem positiven FÜR werden. Auch wenn sich das an dieser Stelle ein wenig blumig anhört, ein Wiki bedeutet eine Menge Arbeit und der Weg zum eigenen Firmen-Wiki ist meist lang und steinig. Dennoch sollten weder Manager noch Mitarbeiter vor diesem Fortschritt "davonlaufen".

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben oder Sie noch Fragen haben, dann schreiben Sie uns einfach. Wir helfen Ihnen beim Abwegen der 'Fürs und Wieder' und auch gerne beim Aufbau eines Wikis in Ihrem Unternehmen. :)




Woher bzw. wie kommen die Besucher auf meine Website?
von Birger Friedrichs (friedrichs@morgana.de)

Google Analytics ZugriffsquellenAuch in diesem Newsletter gibt es wieder etwas zum Thema Web Analytics und den Fragen, welche Informationen kann ich auf meiner Website sammeln und wie kann ich daraus für mich nützliche Aktionen oder Verbesserungen ableiten.

Diesmal will ich mich mit den Zugriffsquellen auf einer Website beschäftigen. Damit sind wir dann auch beim Thema: Woher bzw. wie kommen die Besucher auf meine Website? Die Statistik-Programme oder Web Analytics Tools unterscheiden hierbei oft nach den "direkten Zugriffen", den Zugriffen über "verweisende Websites" und die Zugriffe über "Suchmaschinen". Was verbirgt sich im Detail hinter diesen Zugriffen?

Bei den direkten Zugriffen handelt es sich um Besucher, die ohne Umwege auf Ihre Website gelangt sind. Diese haben zum Beispiel den URL Ihrer Site direkt eingetippt oder Ihre Website als Lesezeichen im Browser abgelegt und darüber aufgerufen. Es können aber auch Besucher sein, die den Link in einem Email-Programm wie Outlook oder Thunderbird angeklickt haben. Wenn Sie in Ihrem Bericht eine Besucher-Spitze aus direkten Zugriffen sehen, haben Sie vielleicht genau an diesem Tag einen Newsletter an Ihre (potentiellen) Kunden verschickt und damit diese zusätzlichen Besucher generiert. Sie haben jetzt schnell Ihre Statistiken angeschaut und erkennen keinen Besucheranstieg an Ihrem "Newsletter-Tag"? Vielleicht war Ihr Newsletter zwar interessant, aber nicht interessant genug, um weiter auf die Website zu klicken. Mit diesem Wissen können Sie beim nächsten Newsletter entsprechend Verbesserungen vornehmen.

Der Begriff verweisende Website bedeutet, dass eine andere Website auf Ihre Site verwiesen bzw. einen Link gesetzt hat. Mit dieser Information können Sie sehr schön sehen, welche Websites Ihnen zusätzliche Besucher bringen und ob diese sich in anderer Weise verhalten (mehr Käufe, mehr Konversionen, längerer Verweildauer) als der Rest. Zum Beispiel lässt sich so auch prüfen (leider nur im Nachhinein), ob sich Ihre 200 EUR Investition für die Aufnahme in einem Online-Lieferantenverzeichnis gelohnt haben. Vielleicht ist aber auch einer Ihrer Partner oder Lieferanten ein besonders guter Lieferant für qualifizierte Website-Besucher. Dann könnten Sie die Kooperation mit diesem noch etwas intensivieren oder genauer analysieren, warum diese Besucher besser konvertieren als die der anderen Partner.

Bei den Besuchern über die Suchmaschinen ist alles klar. Diese Besucher sind über die Suchergebnisseiten von Google, Yahoo! und Co. auf Ihre Website gekommen. Hierbei gilt zu unterscheiden, ob es sich dabei um die organischen/natürlichen Suchmaschinenergebnisse oder die bezahlten Anzeigen bzw. Suchmaschinenwerbung handelt.
Wenn Sie sich den natürlichen Ergebnissen zuwenden, können Sie schnell vergleichen, welche Suchmaschine für Sie die höchste Priorität hat bzw. im Vergleich zu den anderen die meisten oder die konvertierungsstärksten Besucher liefert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird dies meistens Google sein. Weiterhin sehen Sie auch sehr schön, über welche Suchbegriffe die Besucher auf Ihre Seiten kommen. Haben Sie Ihre Website zum Beispiel auf bestimmte Begriffe optimiert, so dass Sie für diese Begriffe in den Suchergebnissen weit oben positioniert sind? Dann können Sie jetzt ablesen, ob Ihnen diese Positionierung wirklich Besucher bzw. Konversionen bringt oder auch nicht. Sollte Letzteres der Fall sein, dann wird nach den Begriffen entweder gar nicht gesucht (damit war die Optimierung wahrscheinlich hinfällig) oder der Titel und Beschreibungstext Ihrer Seite in den Suchergebnissen verleitet nicht zum Klicken. Mit dieser Erkenntnis können Sie dann den Text verändern und damit versuchen, mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Sie können aber auch feststellen, dass Sie über die Suchbegriffe jede Menge Besucher generieren, diese aber auf der Website nicht konvertieren und sie im schlimmsten Fall sofort wieder verlassen. Auch hier heißt es dann auf der Website nachbessern und besser auf diese Besucher eingehen.

Sie sehen also, auch aus den Berichten über die Zugriffsquellen lassen sich interessante Schlussfolgerungen ableiten, welche sich weitere Optimierungen der Website oder Kampagnen nutzen lassen. In der nächsten Folge gehen wir dann auf die Suchfunktion der eigenen Website ein und wie sich diese messen und bewerten lässt.

Web Analytics immer noch ein Buch mit sieben Siegeln? Das muss nicht sein - fragen Sie uns!




Wissen auf die Ohren - Das 3-Stunden-SEO-Hörbuch!
von Birger Friedrichs (friedrichs@morgana.de)

SEO HörbuchJa, Sie haben richtig gelesen: Drei Stunden SEO Tipps und Ratschläge, verpackt in einem Hörbuch. Der SEOnaut von Radio4SEO hat ein 3 stündiges SEO Hörbuch bzw. einen Podcast veröffentlicht, in dem er ausführlich die Basics zur Suchmaschinenoptimierung erklärt. Wenn Sie sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung näher beschäftigen möchten, dann sollten Sie sich auf jeden Fall die Zeit nehmen (zuhause, im Auto, im Zug, etc.) und sich den Podcast anhören. Er geht darin auf die wichtigsten Themen der On-Site Optimierung (Möglichkeiten der technischen und inhaltlichen Gestaltung der Website) und der Off-Site Optimierung (Möglichkeiten, zusätzliche Links auf der eigenen Website zu generieren bzw. Möglichkeiten der Linksgestaltung) ein. Zusätzlich behandelt er auch die "Don'ts", also alles was Sie auf keinen Fall machen sollten bzw. was eher schädlich für die eigene Website ist. Ich denke, da sollte für jeden etwas dabei sein. Mein Tipp: Anhören! :)

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung, schreiben Sie uns doch, in wieweit Ihnen das Hörbuch geholfen hat oder auch, wenn es noch ungeklärte Fragen gibt.




Die Morgana Sonntagsfrage - Sie haben die Wahl!
von Birger Friedrichs (friedrichs@morgana.de)

Ist es schon wieder soweit mit dem Sommerloch? Bevor die Passivität von uns Besitz ergreift, sollen Sie wieder aktiv werden. Also springen Sie schon mal von Ihrem Stuhl auf und ziehen Sie sich die Sportklamotten an... Nein, so sportlich muss es dann doch nicht gleich sein. ;)

Es reicht, wenn Sie uns bei der Sonntagsfrage helfen. Wenn Sie am nächsten Sonntag die Wahl hätten, über das Thema im nächsten Morgana Newsletter zu entscheiden, welches würden Sie wählen?
Sie sind gefragt, denn es ist IHR Newsletter. Klicken Sie einfach auf Ihren Themenfavoriten und schicken Sie die Email ab. Das war es auch schon - ganz ohne Sportsachen. Hier kommen die Themenvorschläge:


  1. In 7 Schritten zu einem erfolgreichen Firmen Wiki
  2. Keywords intelligent recherchieren
  3. Web 2.0, Web 3.0, ... - Was ist das eigentlich?


1, 2 oder 3, wir lesen uns dann im nächsten Newsletter. Bis dahin: Genießen Sie das Sommerloch!

 
 
 
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