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| Newsletter Archiv 2008: August |

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Hier können Sie noch einmal in aller Ruhe den Morgana Castle Internet Marketing Newsletter aus dem Monat August 2008 lesen. Wenn Sie regelmäßig (einmal im Monat) über Internet Marketing Themen informiert werden möchten, dann abonnieren Sie unseren Newsletter.
 | Internet-Marketing Newsletter Ausgabe 08/08 | Web 2.0, Web 3.0, ... - Was ist das eigentlich? Sehr geehrter Newsletter-Abonnement, haben Sie es schon bemerkt? Der Sommer ist zurück. Wir hoffen, Sie finden ein kühles Plätzchen, um unseren neuesten Newsletter entspannt lesen zu können. Zunächst: Die Sonntagsfrage ist geklärt! Auf unsere Frage im letzten Newsletter, welches Thema Sie interessiert, fielen die meisten Stimmen auf das Thema: Web 2.0, Web 3.0, ... - Was ist das eigentlich? Auch wenn Sie mehr Interesse an einem anderen Thema hatten, klicken Sie nicht gleich weg, sondern lesen Sie weiter! Die anderen Themen sind ebenfalls lesenswert und außerdem werden wir in Zukunft mit Sicherheit auf das ein oder andere Thema zurückkommen. Das sind unsere Themen in unserem heutigen Newsletter: | Ja, ich will...[mehr SPAM] von Dirk Meyer (meyer@morgana.de) Nein, von einer Heirat sprechen wir hier nicht. Wir bleiben unseren Themen treu und berichten an dieser Stelle über eine aktuelle Studie von McAfee. Das Unternehmen hat 50 Internetnutzer aus zehn verschiedenen Ländern (darunter auch Deutschland) zu einem Spam-Experiment animiert. Die Probanden sollten dabei möglichst frei und ohne jede Vorsicht ihre Email-Adressen für Newsletter, Gewinnspiele, etc. im Internet hinterlassen. Bereits nach 30 Tagen wurde das Ausmaß des Experiments ersichtlich: Mehr als 100.000 Spam-Emails haben die Teilnehmer erhalten. Natürlich hatten die Teilnehmer generierte Email-Adressen verwenden dürfen. Interessanterweise ist Deutschland mit 2.331 das Schlusslicht, was die Anzahl an Spam-Emails betrifft. Die USA sind dagegen eindeutiger Sieger mit 23.233 Emails. Neben den Verkaufsangeboten zu Gesundheitsprodukten und den Software-Sonderangeboten waren die Phishing-Emails am häufigsten anzutreffen. Im Falle der Letzteren sind übrigens eBay und PayPal die beliebtesten Absenderadressen. Anscheinend lohnt es sich immer noch, per Email Passwörter oder andere Zugangsdaten anzufragen. Auch die "Nigeria-Connection" ist noch häufig unterwegs. Allein diese Woche haben wir bei Morgana acht Angebote für alle möglichen semi-legalen Geldtransfers erhalten. Mehr über die Erfahrungen der deutschen Teilnehmer aus dem Experiment können Sie in deren Blogs unter http://www.mcafeespamexperiment.com/germany.html lesen. Wie schließen wir jetzt wieder den Bogen zum Internet Marketing? Ganz einfach: Das Unternehmen McAfee vertreibt selbstverständlich Lösungen zur Spam-Bekämpfung. Die ganze Aktion war also nicht uneigennützig, sondern eine Taktik, um indirekt und mit Mehrwert für die Leser auf das Unternehmen und das Produkt hinzuweisen. Vielleicht ist dies eine Anregung für Sie, um über eine ähnliche Aktion nachzudenken? | Wertvolle Tipps zur Website Optimierung: Die interne Website-Suche von Birger Friedrichs (friedrichs@morgana.de) Im letzten Newsletter haben Sie erfahren, dass Sie die Besucher über Suchmaschinen, wie Google oder Yahoo! messen können [Woher bzw. wie kommen die Besucher auf meine Website?]. Weiterhin können Sie sogar feststellen, über welche Suchbegriffe die Besucher auf Ihre Seite kommen. Dieses Mal geht es um die eigene "Suchmaschine" auf der Website. Angenommen, Sie haben keine Suchmöglichkeit auf Ihrer Website oder Sie haben sich noch keine Gedanken über Ihre Suche gemacht. Eine unvollständie Suche kann man verbessern, keine Suche ist fatal, da Sie wertvolle Informationen zur Optimierung Ihrer Website ignorieren! Nehmen wir beispielsweise an, Sie betreiben eine Website bzw. einen Shop, mit dem Sie Bücher verkaufen und die Website ist mit einer Suchmöglichkeit ausgestattet. Mit Ihrem Web Analytics Tool können Sie in diesem Fall ablesen, dass bei 22% aller Website-Besuche die Suchfunktion genutzt wird. Ein bisschen mehr als ein Fünftel ist gar nicht so viel denken Sie? Das kann ich vernachlässigen? Das sollten Sie nicht. Hier ein paar Fakten aus unserem Beispiel, die verdeutlichen, dass sich Besucher, welche die Suchmöglichkeit nutzen, intensiver mit Ihrer Website beschäftigen: - Die Absprungrate (Besucher, die die Website sofort wieder verlassen) liegt bei Besuchen mit Suche bei 3,6%, bei Besuchen ohne Suche bei 57,5% und ist demnach deutlich geringer.
- Bei Besuchen mit Nutzung der Suche werden VIERMAL mehr Seiten betrachtet als bei Besuchen ohne Nutzung der Suche.
- Auch die durchschnittliche Besuchszeit liegt bei Besuchen mit Suche SECHSMAL höher als bei Besuchen ohne Nutzung der Suche.
Wenn Sie sich das noch einmal genau überlegen, bedeutet es: Ein Besucher, der die Suche benutzt, will seine Informationslücke schließen. Dazu muss er mehrere Seiten betrachten und verbringt dadurch auch mehr Zeit auf Ihrer Website. Eine weitere wichtige Information auf unserer Beispiel-Website ist, dass bei 70% der Warenkorb-Bestellungen vorher die Suchfunktion genutzt wurde. Welchen Schluss können wir daraus ziehen? Sie sollten die eingegebenen Suchbegriffe regelmäßig mit Ihrem Web Analytics Tool analysieren. Nur wenn die Besucher auf der Website das finden, was sie suchen, werden sie wie in unserem Beispiel auch ein Buch bestellen. Die obige Tabelle zeigt nur einen Berichtausschnitt aus unserem Beispiel. Neben Autorennamen tauchen auch Buchnummern als Suchbegriffe auf. Entweder (1) sind die Besucher gewöhnt, nach den Buchnummern zu suchen oder (2) Sie als Shop-Betreiber nutzen die Funktion auf der eigenen Website selbst. Dann sollten Sie Ihr System so einstellen, dass (1) auch die richtigen Bücher zu den Buchnummern angezeigt werden und (2) Ihre eigenen Suchanfragen aus den Berichten ausgeschlossen werden. Dann erhalten Sie wirklich nur die Besucherdaten. Überprüfen Sie auch, ob zu den Suchanfragen relevante Suchergebnisse angezeigt werden oder bei welchen Suchbegriffen der Besucher die Website verlässt. Eventuell müssen Sie hier auch an den Suchergebnissen arbeiten oder zusätzliche Inhalte erzeugen, die mit den Suchbegriffen in Verbindung stehen. Der Besucher verlangt relevante Ergebnisse. Anderenfalls wird er wahrscheinlich die Website verlassen und zur Konkurrenz gehen. Prüfen Sie auch welche Suchbegriffe Bestellungen auslösen (oder z.B. Kontaktanfragen) und welche nicht. Vielleicht sind die Ergebnisse im zweiten Fall für den Besucher nicht eindeutig oder relevant genug? Sie sehen also, wie wichtig diese Daten sind, um die eigene Website für die Besucher zu verbessern. Jede Website liefert andere Daten und leider gibt es nicht den goldenen Weg für alle Websites. Aber ich denke, ich konnte Ihnen in diesem Beitrag zeigen, wie wichtig die interne Suche ist und wie Sie damit umgehen. Das wurde diesmal ein längerer Beitrag. Ich freue mich, wenn Sie ihn gelesen haben und freue mich noch mehr, wenn Sie noch weitere Fragen haben oder mir Ihre Meinung mitteilen. Klicken Sie einfach auf diesen Link und schicken Sie Ihre Email ab. | Web 2.0, Web 3.0, ... - Was ist das eigentlich? von Cornelia Kohlhofer (kohlhofer@morgana.de) Da spricht man seit Jahren von Web 2.0 und bevor man überhaupt verstanden hat, was sich dahinter verbirgt, taucht auch schon der nächste Begriff auf: Web 3.0. Nun, dass sich in den letzten Jahren im Internet einiges getan hat, ist sicherlich an Keinem vorbeigegangen. Aber immer alle Begriffe parat zu haben, ist schon ein wenig viel. Wir wollen mal den Internetsprachdschungel lichten und ein paar Schlagworte, so genannte Buzzwords aufgreifen. Und da hätten wir auch schon den ersten Begriff;-). Aber fangen wir von vorne an. Als zur Jahrhundertwende der große Internethype plötzlich verflog, entstand eine massive Neuausrichtung des Internets. Einige Jahre später läuteten neue Projekte den nächsten Internetboom ein. Und die Vorreiter prägten für die entstandene Internetära den Begriff Web 2.0. Dabei geht es aber nicht so sehr um die hervorgegangenen Innovationen oder neue Softwareversionen, sondern vielmehr um das, was man damit umsetzen kann. Es geht um die veränderte Nutzung des Internets. Während man zuvor das Internet mehr wie ein Programm bediente, beteiligte man sich nun aktiv daran. Statt nur Wissen aufzubereiten, traten Internetnutzer in direkten Kontakt miteinander und bauten das Internet immer weiter auf. Videoportale und Blogs entstanden. Ein gutes Beispiel ist auch das Wiki als neue Form der inhaltlichen Zusammenarbeit. Oder denken Sie an die Online-Netzwerk-Portale, Auktionshäuser usw. Aber auch neue Dienste traten auf. Neben Newsletter kann man plötzlich auch RSS Feeds abonnieren, Podcasting oder AJAX nutzen oder per Suchmaschinenmarketing die eigene Seite noch besser in Suchmaschinen platzieren (bieten wir Ihnen auch an :). Die Gesamtheit der neuen Internetprojekte und Dienste wird mittlerweile unter dem Begriff Web 2.0 zusammengefasst. Nun wird es zunehmend schwer sich in dem Angebot von Diensten und Informationen noch zurecht zu finden und die wirklich relevanten Dinge für sich zu filtern. Selbst wenn man per Suchmaschine Ergebnisse zu gesuchten Themen erhält, bleibt es immer noch einem selbst überlassen, diese Ergebnisse auszuwerten und weiter zu nutzen. Bei der Fülle an Informationen kann das sehr mühsam sein. Mittlerweile werden Konzepte erforscht und entwickelt, die dem Benutzer helfen sollen, Informationen zu interpretieren. Die intelligente Suche sozusagen. Das sogenannte Semantic Web oder auch schon als Web 3.0 betitelt, soll helfen, in den Informationsbeständen gezielt zu navigieren und Informationen miteinander zu verknüpfen. Hierfür gibt es im Semantic Web so genannte Web-Ontologien. In wieweit uns diese Konzeptnetze durch die Verknüpfung und (Neu-)Aufbereitung des Wissens helfen werden, besser im Internet zu navigieren, können wir Ihnen noch nicht sagen. Aber das wir rein technisch gesehen, gar nicht mehr weit weg sind, das schon ;-). Ob sich allerdings der Begriff Web 3.0 allgemein durchsetzen wird, ist genau wie das Web 2.0 noch nicht ganz eindeutig. Wie denken Sie über das Thema? Oder wie sind Ihre Erfahrungen? Lassen Sie es uns doch wissen! Wir sind auf Ihre Meinung gespannt. | Bundesgerichtshof erteilt "Opt-out" im Email-Marketing eine Absage von Cornelia Kohlhofer (kohlhofer@morgana.de) Vorsicht ist geboten, wenn man Werbung per Email oder auch per SMS versenden möchte. Die so genannte "Opt-out"-Klausel bei Anmeldeformularen ist hier nicht (mehr) rechtskräftig. Bislang konnten Verbraucherdaten für Werbung und Marktforschungszwecke genutzt werden, auch wenn der Verbraucher dem nicht explizit zugestimmt hatte. Viele Kunden haben oft unbemerkt der Datennutzung zugestimmt. Dem hat der Bundesgerichtshof nun einen Riegel vorgeschoben, zumindest bei dem Versand von Werbung via Email und SMS. Ab sofort dürfen Verbraucherdaten nur noch genutzt werden, wenn der Kunde aktiv seine Einwilligung gegeben hat. Schauen Sie am besten gleich, ob Ihre Formulare dem BGH Urteil entsprechen und schreiben Sie uns, wenn Sie weitere Fragen zum Thema oder zur Umsetzung haben. |
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