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Newsletter Archiv 2008: September

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September 2008 - Morgana Castle Newsletter


Hier können Sie noch einmal in aller Ruhe den Morgana Castle Internet Marketing Newsletter aus dem Monat September 2008 lesen. Wenn Sie regelmäßig (einmal im Monat) über Internet Marketing Themen informiert werden möchten, dann abonnieren Sie unseren Newsletter.







Morgana Castle Logo

Internet-Marketing Newsletter
Ausgabe 09/08

Erfolgreich werben per Email... Ein guter Verteiler ist das A und O im Email-Marketing

Sehr geehrter Newsletter-Abonnement,

wir hoffen Sie hatten einen schönen Sommerurlaub und gehen wieder gestärkt und voller Tatendrang ans Werk. Wir tun es auf jeden Fall.

Neben den "gewohnten" Internet Marketing News wurden wir diese Woche mit einer Neuigkeit überrascht, die wir auch gleich in den Newsletter aufgenommen haben: Google veröffentlicht seinen eigenen Web-Browser. Mehr dazu erfahren Sie in dieser Ausgabe.

Wenn Sie sich wundern sollten, warum wir nur 2 Themen für Sie haben - Sie werden es gleich lesen... die beiden Beiträge sind sehr lang geworden und so haben wir uns entschieden, Ihnen nicht unserer restliches Wissen vorzuenthalten, sondern Ihnen es "etappenweise" zu servieren. Erfahrungsgemäß liegt nach dem Sommerurlaub eh genügend Arbeit auf dem Tisch;-).

Die beiden Themen in unserem heutigen Newsletter:



 


Googles neuer Web-Browser - Google Chrome kommt
von Birger Friedrichs (friedrichs@morgana.de)

Google Chrome LogoJa, richtig gelesen. Google, der Suchmaschinengigant aus den USA, will nun auch die Web-Browser-Welt revolutionieren und hat einen eigenen Web-Browser veröffentlicht: Google Chrome. Dieser steht seit vorgestern als Beta-Version zum Download bereit. Warum braucht die Welt neben dem Internet Explorer, dem Firefox, Opera u.a. einen neuen Browser? Google hat dazu einen eigenen Ansatz. Es ist der Meinung, dass die bisher am Markt verfügbaren Browser immer noch aus der Zeit stammen, in der Browser hauptsächlich Webseiten angezeigt haben. Mittlerweile hat sich das Benutzerverhalten aber gewandelt und der Browser wird immer mehr auch für Anwendungen wie Email, Chat, Video, Online Spiele, etc. genutzt. Für diese Anwendungen sind die herkömmlichen Browser nicht optimiert. Daher hat sich Google entschieden, einen komplett neuen Browser zu entwickeln, der nur die besten Eigenschaften in sich vereint und auf moderne Internet-Anwendungen optimiert ist. Mehr Details zu den Hintergründen gibt es bei Google im Chrome Comic oder im Video über die Geschichte des neuen Browsers.

Google Chrome Browser FensterÄhnlich wie Googles Startseite stehen der Nutzen und die Inhalte im Vordergrund. Auf großes Drumherum wurde bei Chrome komplett verzichtet. Bei jedem Pixel wurde hinterfragt, ob es auch sinnvoll ist oder nur Platz verschwendet. Wie auch bei Firefox oder dem neuen Internet Explorer arbeitet Chrome nicht mit Fenstern, sondern mit Reitern bzw. so genannten Tabs. Das Neue daran ist, dass jedes Tab isoliert und als geschlossene Einheit betrachtet wird. Ein Problem mit einem Tab lässt nicht gleich den ganzen Browser abstürzen, sondern es wird nur das jeweilige Tab beendet (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Der Browser ist ressourcenoptimal programmiert, so dass der genutzte Speicher beim Schließen von Tabs sofort wieder freigegeben wird. Außerdem habe ich über den eingebauten Taskmanager jederzeit genau im Blick, welche Tabs oder Plug-Ins Speicherfresser sind. Diese kann ich dann schließen oder beenden. Wer im Browser keine Spuren hinterlassen möchte, der kann ein Inkognito-Fenster öffnen. Darin besuchte Seiten werden nicht im Browser-Verlauf gespeichert und Cookies nach Schließen des Fensters gelöscht. Eine ähnliche Funktion bietet auch die neue Beta Version des Internet Explorers 8 („Porno-Modus“). Eine Übersicht über die wichtigsten Funktionen hat Google ebenfalls veröffentlicht. In kleinen Videos wird der Umgang mit Chrome vorgestellt.

Das alles klingt erst einmal fantastisch. Die Beta Version läuft schon erstaunlich stabil und schnell. Der Browser schlägt in ersten JavaScript Geschwindigkeitstests seine Konkurrenten. Innerhalb weniger Stunden hatte der Browser schon einen Marktanteil zwischen 2 und 3% erreicht (Anm. d. Red.: Zum Erstellungszeitpunkt des Artikels).

Allerdings gibt es auch Bedenken: Google wird als Datenkrake bezeichnet, da es mit seinen verschiedenen Diensten Unmengen an Daten über das Surfverhalten der Nutzer sammelt. Wie diese Daten genutzt und unter Umständen kombiniert werden, ist meist nicht ganz klar. Nun werden auch noch mit jedem Eintippen eines URL in Chrome Daten an Google übersandt, um dem Benutzer passende URLs vorzuschlagen. Da ist es nicht unverständlich, dass einige Internetnutzer protestieren und nicht zum gläsernen Surfer werden möchten. Einige der Funktionen lassen sich zwar abschalten, aber ganz sicher kann man sich nie sein.

Haben Sie auch schon Google Chrome getestet? Oder was denken Sie über den weiteren Schritt, den Google mit dem Browsereinstieg geht? Wir freuen uns auf Ihre Meinung.




Erfolgreich werben per Email... Ein guter Verteiler ist das A und O im Email-Marketing
von Cornelia Kohlhofer (kohlhofer@morgana.de)

Betrachtet man die Nutzung des Internets oder vielmehr der Internetdienste, so ist Email noch immer der meistgenutzte Online-Service. Das ergab eine Untersuchung der US-Forschungsinitiative Pew Internet & American Life Project. Immer noch 60 Prozent setzen auf Emails als Kommunikations- und Informationsmittel. Schätzungen zufolge werden täglich bis zu 171 Milliarden Emails verschickt.

Es ist also gar nicht dumm, sich weiterhin mit dem Thema Email-Marketing zu beschäftigen. Allerdings sollte man dabei strukturiert vorgehen. Ein entscheidender Faktor für einen erfolgreichen Versand sind (selbstverständlich) die Empfänger. Das Email-Marketing Unternehmen McCrazy GmbH hat eine Studie herausgebracht, die zeigt, wie man Email-Adressverteiler optimal nutzt. Im Mittelpunkt dabei stand, wie man hohe Klickraten erzielt und wenige Abmeldungen bekommt.

Zunächst der Versandrhythmus: Einmal in der Woche etwas zu versenden ist zu wenig - täglich, zu viel. Den Mittelweg muss jedes Unternehmen für sich finden. Die Abmeldequote ist allerdings beim zweitägigen Versand mit am Niedrigsten. Ziel bei jedem Versand ist im Gedächtnis zu bleiben, ohne aber zu "belästigen".

Besonders viel Aufmerksamkeit erhält man bei aktuellen Kontakten. Das sind solche, die nicht älter als 2 Monate sind oder bei denen Sie sicher sind, dass Sie noch existieren. Achten Sie daher auch beim Kauf von Adressmaterial auf die Aktualität. Natürlich können Sie vor einer Aktion auch neue Adressen generieren, durch Gewinnspiele oder Umfragen. Sie sollten aber immer Ihr Unternehmen im Auge behalten. Soll heißen, denken sie daran, wen möchten Sie erreichen und wie erreichen Sie die Zielgruppe, die zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Potenzial passt.

Das führt uns zum wichtigsten Punkt, dem Inhalt. Man erreicht nur Aufmerksamkeit, wenn man mit etwas wirbt, was auch "von Nutzen" ist. Sie sollten eine klare Botschaft formulieren und eine Aktion hervorrufen, wie zum Beispiel den Kauf eines Artikels oder Dienstes. Und bei Interesse weitere Informationen und Angebote streuen, zum Beispiel mit einem zweiten Mailing. Dieses geht aber nur an die Interessenten und Käufer. Für die nichterreichte Empfängergruppe lohnt es sich, das Mailing zu reflektieren, bei den Adressen nachzuforschen und eventuell noch einmal ein gesondertes, angepasstes Mailing zu verfassen.

Benötigen Sie Unterstützung oder haben Sie auch noch ein paar nützliche Tipps? Lassen Sie es uns doch wissen!




Auf (ein) Wiedersehen
von Cornelia Kohlhofer (kohlhofer(at)morgana.de)

An dieser Stelle möchte Ich mich von Ihnen verabschieden. Ich werde das Morgana-(Newsletter)-Team verlassen und eine neue berufliche Herausforderung annehmen. Und da ich kein Fan von langen Reden bin, sage ich einfach nur Danke an das Team und Sie als Kunden für die gute Zusammenarbeit. Natürlich werden Sie auch künftig in unserem Newsletter viele interessante Themen finden, redaktionellen "Nachwuchs" gibt es bereits ;-).

Auf (ein) Wiedersehen!

Cornelia Kohlhofer

Schlusswort des Teams
: Auch das ganze Morgana Team dankt Cornelia Kohlhofer für die tolle Zusammenarbeit und den Einsatz bei allen Projekten. Ohne Sie wäre u.a. der Newsletter heute nicht so, wie Sie ihn lesen können. Wir wünschen Cornelia Kohlhofer alles Gute im neuen Job und viel Erfolg!

 
 
 
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